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Verwaltungsgericht Münster, 2 L 630/18

Datum:
30.08.2018
Gericht:
Verwaltungsgericht Münster
Spruchkörper:
2. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 L 630/18
ECLI:
ECLI:DE:VGMS:2018:0830.2L630.18.00
 
Schlagworte:
Baugenehmigung Bauvorbescheid Nachbar Bestandskraft Bindungswirkung Bauplanungsrecht Drittschutz Fragestellung Nachbarschutz Rücksichtnahmegebot Gebietsgewährleitungsschutz
Normen:
§ 71 BauONRW; § 75 BauONRW § 12BauGB § 30 BauGB; §37 VwVfG NRW
Leitsätze:

Die Bindungswirkung einer Bebauungsgenehmigung sitzt sich gegenüber einem Nachbarn, der den Bauvorbescheid hat bestandskräftig werden lassen, im Rahmen der Anfechtung einer späteren Baugenehmigung auch dann durch, wenn der dem Bauvorhaben zugrundeliegende vorhabenbezogene Bebauungsplan im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens für unwirksam erklärt worden ist.

 
Tenor:

Der Antrag wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens einschließlich der Kosten der Beigeladenen, die erstattungsfähig sind.

Der Streitwert wird auf 7.500,- Euro festgesetzt.

 
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