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Verwaltungsgericht Münster, 1 L 1154/17

Datum:
28.08.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Münster
Spruchkörper:
1. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 L 1154/17
ECLI:
ECLI:DE:VGMS:2017:0828.1L1154.17.00
 
Schlagworte:
Nachteilsausgleich; Notenschutz; Ausgleichsmaßnahmen; Legasthenie; Lese- und Rechtschreibstörung; Notebook; Laptop; Spracherkennungssoftware; Spracherkennungsprogramm, Diktat; Integrationskraft; Sprachliche Richtigkeit; Rechtschreibung; Schüler; Sekundarstufe I
Normen:
APO-S I § 6 Abs. 9 ; LRS-Erlass Nr.4;; APO-S I § 6 Abs. 6; APO-S I § 6 Abs. 8; APO-S I § 9 Abs. 1; GG Art. 3 Abs. 1;; GG Art. 3 Abs. 3 Satz 2; SchulG NRW § 48; SchulG NRW § 50
Leitsätze:

Zu einem Anspruch auf Nachteilsausgleich und Notenschutz eines Schülers der Sekundarstufe I, der an Legasthenie leidet.

Zu der Obliegenheit eines Prüflings, vor einer Rüge der unzureichenden Bemessung der ihm bereits gewährten Nachteilsausgleichsmaßnahmen, diese zunächst zweckgerecht voll zu nutzen

Der Einsatz eines Notebooks mit einem Spracherkennungsprogramm ist keine Maßnahme des Nachteilsausgleichs, sondern eine des Notenschutzes.

 
Tenor:

Der Antrag wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auf 2.500 Euro festgesetzt.

 
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