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Verwaltungsgericht Minden, 10 L 1078/16.A

Datum:
26.07.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Minden
Spruchkörper:
10. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
10 L 1078/16.A
ECLI:
ECLI:DE:VGMI:2016:0726.10L1078.16A.00
 
Schlagworte:
Einstellung, Rechtsschutzbedürfnis Aufschiebende Wirkung, Anordnung der
Normen:
AsylG § 25; AsylG § 32 S 1; AsylG § 33 Abs 1, AsylG § 33 Abs 2 S 1 Nr 1
Leitsätze:

Stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge das Asylverfahren ein, weil der Asylbewerber der Aufforderung zur Anhörung nicht nachgekommen ist, besteht für einen Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der gegen die Abschiebungsandrohung gerichteten Klage ein Rechtsschutzbedürfnis.

 
Tenor:

Die aufschiebende Wirkung der Klage im Verfahren 10 K 2533/16.A gegen die im Bescheid des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge vom 6. Mai 2016 enthaltene Abschiebungsandrohung wird angeordnet.

Die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden trägt die Antragsgegnerin.

 
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