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Verwaltungsgericht Köln, 3 L 1208/26.A

Datum:
23.06.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Köln
Spruchkörper:
3. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
3 L 1208/26.A
ECLI:
ECLI:DE:VGK:2026:0623.3L1208.26A.00
 
Schlagworte:
GEAS: Anwendbarkeit der Statusverordnung VO (EU) 2024/1347 in Widerrufsfällen; Nichtanwendung von § 87e Abs. 2 AsylG n.F.; keine Gefahr für die Allgemeinheit; Schleuserkriminalität; Widerruf der Flüchtlingseigenschaft
Normen:
AufenthG § 96, 60 Abs. 8b Nr. 1 AsylG, § 73, § 77 Abs. 1, § 87e Abs. 2
Leitsätze:

In Bezug auf das materielle Asylrecht findet das Asylgesetz in der seit dem 12. Juni 2026 geltenden Fassung und die Verordnung (EU) 2024/1347 (StatusVO) auf alle Asylverfahren Anwendung. Die in § 87e Abs. 2 AsylG enthaltene Übergangsregelung ist wegen eines Verstoßes gegen Unionsrecht nicht anzuwenden.

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

1.Die aufschiebende Wirkung der Klage 3 K 3780/26.A gegen den in Ziffer 1 des Bescheides vom 17. April 2026 erfolgten Widerruf der Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft wird angeordnet.

2. Die Kosten des gerichtskostenfreien Verfahrens trägt die Antragsgegnerin.

 
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