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Verwaltungsgericht Köln, 1 L 746/26

Datum:
02.04.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Köln
Spruchkörper:
1. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 L 746/26
ECLI:
ECLI:DE:VGK:2026:0402.1L746.26.00
 
Schlagworte:
Sanktion, Sanktionsdurchsetzung, Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung, Einfrieren von Geldern, Einfrieren von wirtschaftlichen Ressourcen, eingefroren, Verfügungsverbot, Bereitstellungsverbot, Kontrolle
Normen:
§ 3 SanktDG, § 3 Abs. 1 SanktDG, § 3 Abs. 1 Satz 1 SanktDG, Art. 2 VO (EU) 2024/2642, Art. 2 Abs. 1 VO (EU) 2024/2642, Art. 2 Abs. 2 VO (EU) 2024/2642, Anhang I zur VO (EU) 2024/2642
Sachgebiet:
Staats- und Verfassungsrecht
Leitsätze:

1. Zu den Voraussetzungen der Annahme der Kontrolle (Art. 2 Abs. 1    VO (EU) 2024/2642) einer im Anhang I zur VO (EU) 2024/2642     gelisteten natürlichen Person über die Konten seiner Ehegattin.

2. Zu den Voraussetzungen der Annahme eines drohenden    Verstoßes gegen das Verbot Gelder oder wirtschaftliche     Ressourcen einer im Anhang I zur VO (EU) 2024/2642 gelisteten     natürlichen Person zur Verfügung oder zugute kommen zu lassen     (Art. 2 Abs. 2 VO (EU) 2024/2642).

 
Tenor:

Die aufschiebende Wirkung der Widersprüche der Antragstellerin vom 30. März 2026 gegen die vier Sicherstellungsanordnungen der Antragsgegnerin vom 25. März 2026 betreffend die Konten der Antragstellerin bei der U. Bank SE, M. AG, Q. AG und S. wird angeordnet.

Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragsgegnerin.

 
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