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Verwaltungsgericht Köln, 14 L 971/23

Datum:
13.09.2023
Gericht:
Verwaltungsgericht Köln
Spruchkörper:
14. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
14 L 971/23
ECLI:
ECLI:DE:VGK:2023:0913.14L971.23.00
 
Nachinstanz:
Oberverwaltungsgericht NRW, 21 B 1052/23
Leitsätze:

Als Ermächtigungsgrundlage für die Beseitigungsanordnung einer Aufschüttung in einem Natur- bzw. Landschaftsschutzgebiet kommen § 17 Abs. 8 Satz 2 BNatSchG oder die Generalklauseln des § 3 Abs. 2 BNatSchG bzw. § 2 Abs. 1 Satz 3 LNatSchG NRW in Betracht.

Die Errichtung einer Aufschüttung zum Zwecke der Anlegung eines Weges stellt keine land- oder forstwirtschaftliche Bodennutzung im Sinne des § 14 Abs. 2 BNatSchG dar.

Die Beseitigung einer Aufschüttung kann im Interesse der Vermeidung irreversibler Schäden sofort vollziehbar angeordnet werden.

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

1. Der Antrag wird abgelehnt.    Die Kosten des Verfahrens trägt der Antragsteller.

2. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.

 
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