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Verwaltungsgericht Köln, 5 K 7317/18

Datum:
04.12.2019
Gericht:
Verwaltungsgericht Köln
Spruchkörper:
5. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
5 K 7317/18
ECLI:
ECLI:DE:VGK:2019:1204.5K7317.18.00
 
Nachinstanz:
Oberverwaltungsgericht NRW, 18 A 4636/19
Schlagworte:
Unzumutbarkeit, subsidiär Schutzberechtigter, Syrer, Wehrdienstverweigerer, Einzelfall, Proxy-Pass
Normen:
§ 5 Abs. 1 AufenthV
Leitsätze:

Im Einzelfall ist es auch einem subsidiär Schutzberechtigten unzumutbar, bei der Botschaft seines Herkunftsstaates zur Beantragung eines Reiseausweises nach § 5 Ab. 1 AufenthV vorzusprechen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die verfolgungsrechtliche Situation des subsidiär Schutzberechtigten bei einer wertenden Betrachtung im materiellen Kern und vom Ergebnis her mit der eines Flüchtlings vergleichbar ist.

 
Tenor:

Unter Aufhebung des Bescheides vom 25. Oktober 2018 wird der Beklagte verpflichtet, dem Kläger einen Reiseausweis für Ausländer auszustellen.

Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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