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Verwaltungsgericht Köln, 18 L 4482/17.A

Datum:
21.12.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Köln
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
18 L 4482/17.A
ECLI:
ECLI:DE:VGK:2017:1221.18L4482.17A.00
 
Schlagworte:
zuständiger Mitgliedstaat, Visum, Familenangehörige, Vorlagefragen, effektiver Rechtsschutz
Normen:
Richtlinie 2013/32 EU Art 33 Abs. 2 Buchst aAsylG § 29 abs 1 Nr 2; Dublin III-VO Art 7 Abs AsylG § 29 Abs. 1 Nr. 5, 1 Dublin III-VO Art 7 Abs 2; Dublin III-VO Art 11 Buchst a Dublin III-VO Art 12 Abs 2 S 1 GG Art 19 Abs 4 S 1
Leitsätze:

Einzelfall einer Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer gegen eine Abschiebungsanordnung nach Rumänien gerichteten Klage wegen ausstehender Beantwortung von Vorlagefragen des BVerwG seitens des EuGH, die rechtliche Auswirkungen auf das Hauptsacheverfahren der Ehefrau und Kinder des Antragstellers haben, von dem wiederum der Ausgang seines eigenen Hauptsacheverfahrens abhängt mit der Folge einer möglichen Verletzung seines aus Kapitel III (hier: Art. 11 Buchst. a) Dublin III-VO folgenden subjektiven Rechts im Fall der Ablehnung seines Eilantrags.

 
Tenor:

Die aufschiebende Wirkung der unter dem Aktenzeichen 18 K 14951/17.A geführten Klage gegen die Abschiebungsanordnung im Bescheid des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge vom 11.10.2017 wird angeordnet.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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