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Verwaltungsgericht Köln, 18 L 2711/17.A

Datum:
05.07.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Köln
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
18 L 2711/17.A
ECLI:
ECLI:DE:VGK:2017:0705.18L2711.17A.00
 
Schlagworte:
Zweitantrag Folgeantrag Norwegen unzulässiger Asylantrag Verschränkung der Dublin III-VO mit der Asylverfahrens-Richtlinie 2013/32/EU offensichtlich unbegründeter Asylantrag Umdeutung
Normen:
Dublin III-VO Art 18 Abs 2 Unterabs 3; Asylverfahrens-Richtlinie 2013/32/EU; AsylG §§ 26a; 29 Abs. 1 Nr. 5 Variante 2; 30 Abs. 1; 71a; VwVfG § 47
Leitsätze:

1. § 71a AsylG verstößt jedenfalls in Fällen eines in Norwegen bestandskräftig abgelehnten Asylantrags nicht gegen die Richtlinie 2013/32/EU (wie VG Berlin, Beschluss vom 17.7.2015 - 33 L 164.15A -).

2. Zur Frage systemischer Mängel des norwegischen Asylverfahrens

3. Ein gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 5 Variante 2, § 71a AsylG (Ablehnung wegen Unzulässigkeit) erlassener fehlerhafter Bescheid kann grundsätzlich in einen Bescheid gemäß § 30 Abs. 1 AsylG (Ablehnung als offensichtlich unbegründet) umgedeutet werden.

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Der Eilantrag wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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