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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 7 L 141/26

Datum:
01.04.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
7 L 141/26
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2026:0401.7L141.26.00
 
Schlagworte:
Mindestbeförderungsentgelt; Verkehr mit Mietwagen; Betreiber von Mobilitätsplattformen; Bestimmtheit; Auslegung; Antragsbefugnis; Verfügungssatz; Allgemeinverfügung; Gesamtrechtswidrigkeit; Antragsbefugnis; faktischer Grundrechtseingriff
Normen:
VwGO § 42 Abs 2; VwVfG NRW § 37 Abs 1; PBefG §§ 51a Abs 1, 1 Abs 3 Sätze 1 und 2; BGB §§ 133, 157; GG Art 12
Leitsätze:

Die streitgegenständliche personenbeförderungsrechtliche Allgemeinverfügung, die Mindestbeförderungsentgelte für Fahrten mit Mietwagen vorgibt, deren Start- und/oder Zielpunkt innerhalb des Stadtgebiets liegt, ist unbestimmt, weil davon auch solche Fahrten erfasst werden, die außerhalb des Stadtgebiets beginnen oder enden oder im Ballungsraum teilweise über Strecken außerhalb des Stadtgebiets führen und damit die Berechnung des Beförderungsentgelts unklar ist.

 
Tenor:
  1. Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs der Antrag­stellerinnen vom 12. Januar 2026 gegen die Allgemein­verfügung der Antragsgegnerin vom 13. Oktober 2025 über die Festsetzung von Mindestbeförderungsentgelten für den Verkehr mit Mietwagen innerhalb der Stadt Z. wird wiederhergestellt.

 Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragsgegnerin.

  1. Der Streitwert wird auf 10.000,- EUR festgesetzt.

 
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