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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 7 L 139/26

Datum:
11.03.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
7 L 139/26
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2026:0311.7L139.26.00
 
Schlagworte:
fehlendes Rechtsschutzbedürftnis; Eiantrag; Klage verfristet; Kokain; Benzolecgonin; Schnelltest; Verdacht; Konsum; Angaben, Polizei; Drogenvorgeschichte; Abbau; Zeit; negative Blutprobe; Gutachtensanordnung; ärztliches Gutachten; Verhaltensänderung; medizinisch-pschologische Gutachte; Zwansgeldandrohung;
Normen:
§ 57 Abs 1, § 60, § 80 Abs. 3, Abs 5 Satz 1 und Abs 6, § 74 Abs 1 Satz 2, § 122, § 88 VwGO; JustizG NRW § 110; VwVfG NRW § 41 Abs 1 Satz 1 und Abs 5;
Leitsätze:

Einem Eilantrag, der auf die aufschiebende Wirkung einer offensichtlich verfristeten Klage gerichtet ist, fehlt das Rechtsschutzinteresse.Der Verdacht des Kokainkonsums bei polizeilichen Kontrollen, der sich aber nicht forensisch bestätigen lässt, rechtfertigt die Anordnung der Beibringung eines ärztlichen Fahreigungsgutachtens, jedenfalls wenn drei Verdachtsvorfälle bekannt geworden sind und der Betroffene einräumt, schon einmal Drogen genommen zu haben.

 
Tenor:
  1. Der Antrag wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens.

  1. Der Streitwert wird auf 2.500 Euro festgesetzt.

 
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