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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 1 K 6161/25

Datum:
30.03.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
1. Kammer
Entscheidungsart:
Gerichtsbescheid
Aktenzeichen:
1 K 6161/25
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2026:0330.1K6161.25.00
 
Schlagworte:
Versetzung; Lehrer; Landesbeamter; Hingabepflicht; Unzumutbarkeit; persönliche Härte; Pendelstrecke; Betreuungsbedürftigkeit; Kinder; Ermittlungsdefizit; Amtsermittlung
Normen:
VwGO § 113 Abs 5 S 2; VwGO § 114 S 1; LBG NRW § 25 Abs 1; VwVfG § 24
Leitsätze:

Der beamtenrechtlichen Hingabepflicht entspricht es, dass ein Landesbeamter grundsätzlich im gesamten Landesgebiet einsetzbar ist.

Begehrt er die Versetzung an einen anderen Ort, muss er persönliche Gründe derart schwerwiegender Art anführen, dass der Einsatz an seinem aktuellen Diensort aufgrund außergewöhnlicher Härten unzumutbar erscheint (hier verneint).

 
Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Gerichtsbescheid ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Gerichtsbescheid vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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