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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 19 K 586/23

Datum:
27.04.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
19. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
19 K 586/23
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2026:0427.19K586.23.00
 
Schlagworte:
Subvention; ökologische Vorrangfläche; Pflanzenschutzmittel; gebeiztes Saatgut; Beweislast
Normen:
VO 640/2014 Art 28 Abs 1; VO 640/2014 Art 46 Abs 1; VO 640/2014 Art 26 Abs 2; VO 1307/2013 Art 46 Abs 2; VO 639/2013 Art 45 Abs 10b; MOG § 11; VwGO § 86 Abs 1
Leitsätze:

Hat ein Landwirt, der eine Greening-Prämie erhalten hat, entgegen der Vorgaben für diese auf einer ökologischen Vorrangfläche Pflanzenschutzmittel ausgebracht, so trägt er die Beweislast dafür, dass dies nur auf einem Teil der Fläche geschehen sein soll.

 
Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens trägt der Kläger.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der Kläger kann die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aus dem Urteil vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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