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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 19 L 1635/24

Datum:
11.03.2025
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
19. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
19 L 1635/24
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2025:0311.19L1635.24.00
 
Schlagworte:
Haltungsuntersagung, Vorläufigkeit, Zuverlässigkeit, großer Hund, Ermessen
Normen:
LHundG NRW § 7, § 11, § 12; VwVfG NRW § 28, § 45 Abs 1; VwGO § 80 Abs 5, § 114
Leitsätze:

1. § 12 Abs. 2 Satz 2 LHundG NRW ermächtigt nur zu endgültigen Regelungen.

2. Entspricht eine vermeintlich „vorläufige“ Haltungsuntersagung in ihren Rechtswirkungen einer endgültigen, sperrt § 12 Abs. 2 Satz 2 LHundG NRW als speziellere Norm die Anwendung der Generalklausel des § 12 Abs. 1 LHundG NRW.

3. Es läuft der Gesetzessystematik zuwider, zur Bestimmung der Zuverlässigkeit im Sinne von § 11 Abs. 2 Satz 1 LHundG NRW auf die gesetzlichen Regelbeispiele in § 7 LHundG NRW zurückzugreifen

 
Tenor:

Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragsgegnerin.

 
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