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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 12c L 1736/24.PVL

Datum:
19.11.2024
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
12c. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
12c L 1736/24.PVL
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2024:1119.12C.L1736.24PVL.00
 
Schlagworte:
Schulungsveranstaltung, Fortbildungsangebot, gewerkschaftliche Schulung, Grundschulung, Spezialschulung, objektiver Schulungsbedarf, subjektiver Schulungsbedarf
Normen:
LPVG NRW § 42 Abs. 5 S. 1
Leitsätze:

1. Personalräte sind nicht berechtigt, ein behördeninternes Fortbildungsangebot, das sich nicht bereits im Vorhinein nach den dazu in Betracht zu ziehenden Umständen als nicht gleichwertig erweist, zugunsten einer wesentlich kostenaufwändigeren gewerkschaftlichen Schulung auszuschlagen.

2.Ist eine personalvertretungsrechtliche Schulungsveranstaltung nicht als Grundschulung, sondern als Spezialschulung einzustufen, so bedarf es der substantiierten Darlegung eines objektiven und subjektiven Schulungsbedarfs.

 
Tenor:

Der Antrag wird abgelehnt.

 
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