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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 11 L 2066/24

Datum:
18.12.2024
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
11. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
11 L 2066/24
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2024:1218.11L2066.24.00
 
Nachinstanz:
Oberverwaltungsgericht NRW, 17 B 1205/24
Schlagworte:
Grundsatz der Nichtzurückweisung, Berücksichtigung durch die Ausländerbehörde auch bei vorausgegangenem Asylverfahren, drohende Todesstrafe im Irak wegen "IS"-Mitgliedschaft, Zusicherung der Nichtverhängung bzw. -vollstreckung der Todesstrafe (hier nicht eingeholt), Abschiebungsverbot nach § 60 Abs. 2 Satz 1 AufenthG, Bindungswirkung asylrechtlicher Entscheidungen, Rückführungsrichtlinie, Rechtsprechung des EuGH
Normen:
VwGO § 80 Abs 5; AufenthG §§ 59 Abs 1, Abs 3, 60 Abs. 2, Abs 3; IRG § 8; AsylG § 4 Abs 1
 
Tenor:

1. Dem Antragsteller wird für das Verfahren zur Erlangung vorläufigen Rechtsschutzes erster Instanz Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwalt M.     aus S1.              bewilligt.

2. Die aufschiebende Wirkung der Klage 11 K 6336/24 gegen die Ziffern 1. und 2. der Ordnungsverfügung der Antragsgegnerin vom 3. November 2024 (zugestellt am 21. November 2024) wird angeordnet.

3. Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens.

4. Der Streitwert wird auf 1.250 € festgesetzt.

5. Der Beschlussausspruch soll den Beteiligten vorab bekanntgegeben werden.

 
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