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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 12 L 1566/21

Datum:
17.03.2022
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
12. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
12 L 1566/21
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2022:0317.12L1566.21.00
 
Schlagworte:
Bewerbungsverfahrensanspruch; Beurteilungsspielraum des Dienstherrn; Temporäres Überschreiten der Hauptsache im Eilverfahren
Normen:
GG Art 33 Abs 2; GG Art 19 Abs 4; § 123 VwGO §§ 1FF APOAA
Leitsätze:

Dienstliche Beurteilungen dürfen im Rahmen eines mehrstufig ausgestalteten Auswahlverfahrens auf der zweiten Stufe nicht unberücksichtigt werden, wenn das Bewerberfeld nach einer Vorauswahl inhomogen ist.

 
Tenor:

Der Antragsgegner wird im Wege der einstweiligen Anordnung verpflichtet, die Antragstellerin vorläufig zur Einführungszeit für die Laufbahn des Amtsanwaltsdienstes (Einberufungstermin: 2. Januar 2022) zuzulassen, bis über ihre Bewerbung unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts erneut entschieden worden ist.

Der Antragsgegner trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auf 5.000,- € festgesetzt.

 
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