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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 18 K 284/21

Datum:
02.11.2021
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Gerichtsbescheid
Aktenzeichen:
18 K 284/21
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2021:1102.18K284.21.00
 
Schlagworte:
Fahrlehrer, unzuverlässig, gröbliche Pflichtverletzung, sexuell konnotiertes Verhalten bzw. Chat, sexuelle Anzüglichkeiten, sexuelle Integrität, minderjährige Fahrschülerinnen, keine strafgerichtliche Verurteilung, keine Bindung an strafgerichtliche Feststellungen im Ordnungsrecht, Jugendschutz
Normen:
FahrlG § 14 Abs 2 Satz 1; FahrlG § 2 Abs 1 Satz 1 Nr 4; FahrlG § 12 Satz 1; FahrschAusbO § 3 Abs 2 Satz 3; FahrlG § 50 Abs 2 Nr 1; VwVfG NW § 46; GG Art 12 Abs 1
Leitsätze:

Ein Fahrlehrer, der sich gegenüber minderjährigen Fahrschülerinnen wiederholt sprachlich (in Chat-Verläufen) sexuell anzüglich äußert, ohne dass dies strafrechtlich relevant ist, erweist sich gleichwohl wegen gröblicher Pflichtverletzung im Ausbildungsverhältnis nachträglich als unzuverlässig, was den Widerruf seiner Fahrlehrerlaubnis rechtfertigt.

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Gerichtsbescheid ist wegen der Kosten vorläufig voll-streckbar.Der Kläger darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleis-tung in Höhe von 110 % des aufgrund dieses Gerichtsbe-scheids vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagte zuvor Sicherheit in gleicher Höhe leistet

 
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