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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 11 L 202/21

Datum:
11.03.2021
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
11. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
11 L 202/21
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2021:0311.11L202.21.00
 
Schlagworte:
Ladungsfähige Anschrift, Ausweisung, Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, "Islamischer Staat", besonders schwerwiegendes Ausweisungsinteresse, Gefahrenmaßstab, abgesenkter Beweismaßstab, Abstandnehmen von sicherheitsgefährdendem Handeln, Einreise- und Aufenthaltsverbot von 20 Jahren, atypischer Fall, Trennbarkeit von Ausreisefrist und Abschiebungsandrohung
Normen:
VwGO § 80 Abs 5; VwGO §§ 122 Abs 1, 88; VwGO § 82 Abs 1 Satz 1; AufenthG § 53 Abs 1; AufenthG § 54 Abs 1 Nr. 2; AufenthG § 11 Abs 1, Abs 5a; EMRK Art. 8; GG Art. 6
Leitsätze:

3. Ausreisefrist und Abschiebungsandrohung sind zwei voneinander trennbare Regelungen, deren Rechtmäßigkeit jeweils isoliert überprüfbar ist. Im Falle der Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage gegen die verhängte Ausreisefrist kann eine Abschiebung jedoch nicht auf die mit der Ausreisefrist erlassene Abschiebungsandrohung gestützt werden.

 
Tenor:

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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