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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 9 L 347/20

Datum:
04.05.2020
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
9. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
9 L 347/20
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2020:0504.9L347.20.00
 
Schlagworte:
Gutachtenanordnung; Epilepsie; Herzinsuffizienz; fachärztliches Gutachten; mehrfache Gutachtenanordnung; Mitwirkungspflicht; Mitwirkungsobliegenheit; Amtsermittlung; Fahreignung; Nichteignung; Anknüpfungstatsachen; Aufklärungsbedarf; Erkrankung; Bestimmtheit
Normen:
StVG § 3 Abs 1 Satz 1; VwVfG § 46; FeV § 11 Abs 2 Satz 1, § 11 Abs 2 Satz 3 Nr 1; § 11 Abs 2 Satz 4, § 11 Abs 6, § 11 Abs 8 Satz 1, § 11 Abs 8 Satz 2,; § 12 Abs 8, § 46 Abs 1, § 46 Abs 3, Anl 4 Ziff 4.5, Anl 4 Ziff 6.6
Leitsätze:

Weil § 11 Abs. 2 Satz 4 FeV der Behörde erlaubt, mehrere Gutachtenanordnungen zu treffen, vermag jede einzelne Gutachtenanordnung die Folge des § 11 Abs. 8 Satz 1 FeV selbstständig zu begründen und zu tragen. Dies gilt für den Fall, dass die Behörde zeitgleich nach § 11 Abs. 2 Satz 4 FeV mehrere Gutachtenanordnungen voneinander unabhängig zur Aufklärung unterschiedlicher fachlicher Fragenkomplexe erlässt.

 
Tenor:

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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