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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 7a L 340/20.A

Datum:
05.05.2020
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
7a L 340/20.A
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2020:0505.7A.L340.20A.00
 
Schlagworte:
Wiederaufgreifen, Zweitantrag, nachträgliche Änderung der Sachlage
Normen:
AsylG § 71a, AsylG § 71a Abs 1, AsylG § 29 Abs 1 Nr 5 Alt 2; AsylG § 29 Abs 1 Nr 5 Var 2, VwVfG § 51, VwVfG § 51 Abs 1 Nr 1; VwVfG § 51 Abs 2, VwVfG § 51 Abs 3
Leitsätze:

Im Rahmen der Verweisung des § 71a Abs. 1 AsylG auf § 51 Abs. 1 bis 3 VwVfG ergibt die Zusammenschau von § 51 Abs. 1 Nr. 1 VwVfG mit § 51 Abs. 2 VwVfG, dass der Begriff der nachträglichen Änderung der Sachlage auch im Sinne der nachträglichen Möglichkeit der Geltendmachung der schon ursprüglich bestehenden Sachlage nach Erlass der Entscheidung im Erstverfahren zu verstehen sein kann.

 
Tenor:

1.   Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von       Rechtsanwältin L.     aus F.         wird abgelehnt.

2.   Die aufschiebende Wirkung der Klage 7a K 954/20.A gegen die      Abschiebungsandrohung in Ziffer 3 des Bescheids des Bundesamts für      Migration und Flüchtlinge vom 3. März 2020 wird angeordnet.

      Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragsgegnerin. Gerichtsgebühren      werden nicht erhoben.

 
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