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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 14 L 863/20

Datum:
03.07.2020
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
14. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
14 L 863/20
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2020:0703.14L863.20.00
 
Schlagworte:
Mindestabstand Versammlung Covid 19 Auflage Ortsauflage Aufzug Standkundgebug Infektionsschutzgesetz § 28 Abs 1 Gefahrenprognose
Normen:
GG Art 8; VersammlG § 15; CoronaSchVO NRW § 13 Abs 3
Leitsätze:

Die Frage, ob der Wortlaut des § 13 Abs. 3 S. 2 CoronaSchVO NRW so auszulegen ist, dass die Versammlungsbehörde nur für den Erlass von Anordnungen zur Sicherstellung eines Mindestabstandes zuständig ist, nicht jedoch für die Anordnung darüber hinausgehender Schutzmaßnahmen nach § 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes, die allein von der dafür zuständigen Behörde in einem eignenen Bescheid anzuordnen wären, ist im Hauptsacheverfahren zu klären.

 
Tenor:

Der Antragsgegner trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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