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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 15a K 5551/18.A

Datum:
22.01.2019
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
15a. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
15a K 5551/18.A
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2019:0122.15A.K5551.18A.00
 
Schlagworte:
Flüchtlingseigenschaft, Familienasyl, Eltern, Kind, minderjährig, Zeitpunkt, Asylantragstellung
Normen:
AsylG § 26 Abs 3; AsylG § 26 Abs 5; AsylG § 77 Abs 1 Satz 1; RL 2011/95/EU Art 23
Leitsätze:

Maßgeblicher Zeitpunkt für die Minderjährigkeit des asylberechtigten Kindes ist die Asylantragstellung der Eltern.

 
Tenor:

Die Beklagte wird unter Aufhebung des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 11. Oktober 2018 verpflichtet, den Klägern die Flüchtlingseigenschaft gemäß § 3 Abs. 1 AsylG zuzuerkennen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht die Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in derselben Höhe leisten.

 
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