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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 14 L 1578/19

Datum:
18.10.2019
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
14. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
14 L 1578/19
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2019:1018.14L1578.19.00
 
Nachinstanz:
Oberverwaltungsgericht NRW, 15 B 1406/19
Schlagworte:
Versammlung, Parole, Untersagung, Israel, Ordnung, öffentliche Ordnung, vorbeugender Rechtsschutz, Anordnungsgrund, Inhalt, Meinungsäußerung, Gewaltklima, Gewalt, Agression
Normen:
VersG § 15, VersammlG § 15; GG Art 8, GG Art 5,; VwGO § 123
Leitsätze:

1. Ein Antrag auf Erlass einer vorbeugenden einstweiligen Anordnung im Versammlungsrecht kann im Einzelfall zulässig sein.

2. Das mit einem Verstoß gegen die öffentliche Ordnung begründete versammlungsrechtliche Verbot der Parole "Nie wieder Israel" muss hinreichend tatsachengestützt damit begründet werden, dass sich die in § 15 Abs. 1 Versammlungsgesetz vorausgesetzte Gefahr nicht aus dem Inhalt der Äußerung, sondern aus der Art und Weise der Durchführung der Versammlung realisiert.

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Im Übrigen werden die Anträge abgelehnt.

 
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