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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 9 L 3015/17

Datum:
10.01.2018
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
9. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
9 L 3015/17
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2018:0110.9L3015.17.00
 
Schlagworte:
Altlast Altstandort Ermessen Zustandsverantwortlicher Störerauswahlermessen Ermessensfehler
Normen:
BBodSchG §§ 2 Abs. 5 Nr. 2; 3 Abs. 1, Abs. 2, Abs. 5 Nr. 1; 4 Abs. 3, Abs. 5,; Abs. 6; 15 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1, Abs. 2 Satz 4; 24 Abs. 1; VwGO § 80 Abs. 5
Leitsätze:

Die pflichtgemäße Ausübung des Ermessens bezüglich der Auswahl eines Ordnungspflichtigen setzt voraus, dass der entscheidungserhebliche Sachverhalt einschließlich aller ernsthaft in Betracht kommenden Störer und ihrer jeweiligen Verantwortlichkeit sowie deren Möglichkeiten zur Beseitigung der Verunreinigung zutreffend ermittelt und zur Grundlage der Störerauswahl gemacht werden.

 
Tenor:

Die aufschiebende Wirkung der am 1. September 2017 erhobenen Anfechtungsklage – 9 K 9849/17 – gegen Ziffern I.1. und I.2. der Ordnungsverfügung der Antragsgegnerin vom 1. August 2017 – Az. 60/5 – wird wiederhergestellt.

Die aufschiebende Wirkung dieser Klage gegen die Zwangsgeldandrohungen in Ziffer III. dieser Ordnungsverfügung wird angeordnet.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auf 3.750,00 € festgesetzt.

 
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