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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 8 L 2184/18

Datum:
19.12.2018
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
8 L 2184/18
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2018:1219.8L2184.18.00
 
Schlagworte:
Folgenbeseitigungsanspruch Bindungswirkung Abschiebungsverbot Rückholung Rückholungsanordnung Bleiberecht dolo agit Zusicherung
Normen:
GG Art 19 Abs 4; GG Art 20 Abs 3; VwGO § 80 Abs 7 Satz 2; VwVfG NRW § 38 Abs 3; BGB § 242
Leitsätze:

Die gerichtliche Entscheidung auf unverzügliche Rückholung in die Bundesrepublik Deutschland ist trotz fortwährender evidenter Rechtswidrigkeit der erfolgten Abschiebung nach dem Grundsatz des Verbots unzulässiger Rechtsausübung ("dolo agit, qui petit, quod statim redditurus est") aufzuheben, wenn der durch die rechtswidrige Abschiebung zunächst geschaffene rechtswidrige Zustand nicht mehr fortbesteht.

 
Tenor:

Der Antragsgegner trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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