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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 9 L 3257/17

Datum:
12.12.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
9. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
9 L 3257/17
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2017:1212.9L3257.17.00
 
Schlagworte:
Entziehung der Fahrerlaubnis MPU Gutachten
Normen:
StVG § 3 Abs 1, § 2 Abs 4; FeV §§ 46 Abs 3, 13 Satz 1 Nr 2b; FeV §§ 46 Abs 3, 11 Abs 3 Nr 7
Leitsätze:

Liegt ein für den Kraftfahrer negatives medizinisch-psychologisches Gutachten vor, kommt es auf die Berechtigung der Anordnung nicht mehr an (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. März 1982 - 7 C 69/81 -, juris Rn. 20 m.w.N., = BVerwGE 65, 157). Aus dem vorgelegten Gutachten auf die Nichteignung des Kraftfahrers zu schließen, ist jedoch nur möglich, wenn das für ihn negative Begutachtungsergebnis nachvollziehbar und schlüssig ist.

 
Tenor:

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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