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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 2a L 557/16.A

Datum:
15.03.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
2a. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2a L 557/16.A
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2016:0315.2A.L557.16A.00
 
Schlagworte:
Aufschiebende Wirkung einer Klage Ablehnung eines Asylantrags als offensichtlich unbegründet
Normen:
AsylG §§ 29, 30, 36, 75
Leitsätze:

Eine aufschiebende Wirkung einer Klage gegen eine in einem Bescheid des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge enthaltende Abschiebungsandrohung (Ablehnung des Asylantrags als offensichtlich unbegründet) ergibt sich nicht unmittelbar aus Art. 46 Abs. 5 der Richtlinie 2013/32/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen Schutzes (Neufassung), ABl. der EU, L 180/60 (VRL 2013). Das sich aus Art. 46 Abs. 5 VRL 2013 ergebende verfahrensrechtliche Bleiberecht wurde in zulässiger Weise gemäß Art. 46 Abs. 6 VRL 2013 eingeschränkt. Art. 46 Abs. 5 VRL 2013 ist daher nicht mangels Umsetzung in nationales Recht unmittelbar anwendbar.

 
Tenor:
 
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