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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 17a K 5036/14.A

Datum:
24.02.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
17a. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
17a K 5036/14.A
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2016:0224.17A.K5036.14A.00
 
Schlagworte:
Mazedonien Abschiebungsverbot paranoide Schizophrenie Psychose Minderbegabung Betreuung Gefahr sozialer Verwahrlosung
Normen:
AufenthG § 60 Abs 7
Leitsätze:

Einzelfall eines krankheitsbedingten Abschiebungsverbotes bei notwendiger Medikamenteneinnahme und Fehlen einer Betreuung

 
Tenor:

Die Beklagte wird unter Aufhebung des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 16. Oktober 2014 verpflichtet festzustellen, dass in der Person des Klägers ein Abschiebungsverbot nach § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG in Bezug auf Mazedonien vorliegt.

Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

Das Urteil hinsichtlich der Kostenentscheidung vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung i.H.v. 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn ich der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit i.H.v. 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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