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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 9a K 979/14.A

Datum:
12.08.2014
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
9a. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
9a K 979/14.A
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2014:0812.9A.K979.14A.00
 
Schlagworte:
- Rücküberstellung - Familie - Asylantrag - Unzulässigkeit - Rücküberführung;: Ehemann; Kind
Normen:
EGV 343 / 2003 Art 3 Abs 2 S 1,; AsylVfG § 27 a, AsylVfG § 34 a, EUGrCH Art 18,; EGV 343 / 2003 Art 2 i), EGV 343 / 2003 Art 2 iii), EGV 343 / 2003 Art 4 Abs 3
Leitsätze:

Eine Asylbewerberin hat Anspruch auf Aufhebung der Abweisung ihres Asylantrags als unzulässig schon dann, wenn und soweit zuvor die gerichtliche Aufhebung der Abweisung der Asylanträge ihres Ehemannes und ihres Kindes als unzulässig erfolgte.

 
Tenor:

Der Bescheid des C.           G.   N.         V.   G1.           vom 29. Januar 2014 wird aufgehoben.

Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110% abwenden, wenn nicht die Kläger zuvor Sicherheit in gleicher Höhe leisten.

Gerichtskosten werden nicht erhoben.

 
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