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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 9 L 349/14

Datum:
04.04.2014
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
9. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
9 L 349/14
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2014:0404.9L349.14.00
 
Schlagworte:
Abfallentsorgungsanlage, Sanierung, Anlagenbezogene Pflichten, Anwendungsbereich KrW-/AbfG Anwendungsbereich BBodSchG
Normen:
§§ 5, 6, 16 BImSchG, §§ 9, 21 KrW-/AbfG; §§ 3, 4, 10, BBodSchG, § 14 OBG NRW
Leitsätze:

Zur Abgrenzung der Anwendungsbereiche von Abfallrecht, Bundesbodenschutzrecht und allgemeinem Ordnungsrecht gegenüber dem Bundesimmissionsschutzrecht.

Eine den Betrieb und die Nachsorge nach vorläufiger Stilllegung einer gemäß §§ 6, 16 BImSchG genehmigten Anlage betreffende Sanierungsverfügung dient der Erfüllung anlagenbezogener Pflichten und ist an die Betreiberin der Anlage zu richten.

Eine Rechtsgrundlage für ein Einschreiten gegenüber der Grundstückseigentümerin - bzw. der Erbbauberechtigten oder Untererbbauberechtigten - ergibt sich insoweit aus § 21 KrW-/AbfG noch aus §§ 4 Abs. 3, 10 BBodSchG oder allgemeinem Ordnungsrecht.

 
Tenor:

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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