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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 12 L 393/10

Datum:
02.06.2010
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
12. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
12 L 393/10
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2010:0602.12L393.10.00
 
Schlagworte:
Zwangsgeld, Zwangshaft, Pensions-Sicherungs-Verein, Meldepflicht, Mitteilungspflicht, Vorlagepflicht
Normen:
ZPO § 888 Abs 1; BetrAVG § 10; BetrAVG § 11 Abs 2
 
Tenor:

1. Gegen die Vollstreckungsschuldnerin wird zur Erzwingung der mit den Bescheiden vom 6. November 2008 und 24. Februar 2010 auferlegten Pflicht zur Meldung der Beitragsbemessungsgrundlage für die Jahre 2004 bis 2009 ein Zwangsgeld von jeweils 2.000 Euro pro Meldejahr, ersatzweise für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, Zwangshaft gegen den Geschäftsführer der Vollstreckungsschuldnerin (Geschäftsführer der [Komplementär-] GmbH) verhängt. Die Kosten des Verfahrens trägt die Vollstreckungsschuldnerin.

2. Der Streitwert wird auf 12.000,00 Euro festgesetzt.

 
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