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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 12 K 703/06

Datum:
08.04.2010
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
12. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
12 K 703/06
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2010:0408.12K703.06.00
 
Schlagworte:
Unfallruhegehalt, Dienstunfähigkeit, Kausalität, Dienstunfall
Normen:
BeamtVG § 36; BeamtVG § 14 Abs 3 S 1 Nr 3
Leitsätze:

Das Klagebegehren auf Absehen von der Verminderung des Ruhegehaltes gemäß § 14 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 BeamtVG ist auch dann zulässig, wenn im Vorverfahren nur das Begehren auf Gewährung von Unfallruhegehalt gemäß § 36 BeamtVG Verfahrensgegenstand gewesen ist.

 
Tenor:

Der Beklagte wird unter Abänderung des Versorgungsfestsetzungsbescheides vom 22. Februar 2005 in der Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 2. Februar 2006 verpflichtet, dem Kläger Unfallruhegehalt gemäß § 36 Beamtenversorgungsgesetz ohne Verminderung des Ruhegehalts gemäß § 14 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 Beamtenversorgungsgesetz zu gewähren.

Die Kosten des Verfahrens trägt der Beklagte.

Die Hinzuziehung eines Bevollmächtigten für das Vorverfahren wird für notwendig erklärt.

Die Kostenentscheidung ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.

 
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