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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 14 K 5458/08

Datum:
01.12.2009
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
14. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
14 K 5458/08
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2009:1201.14K5458.08.00
 
Schlagworte:
Aufhebung; Radweg; Überprüfung; Klageart; Bestandskraft; Empfehlung;ERA
Normen:
StVO § 45; StVO § 2 Abs 4; VV StVO; ERA
Leitsätze:

Anordnungen durch Verkehrsschilder können bestandskräftig werden.

Die Klagefrist beginnt mit der Bekanntgabe der Anordnung durch das Aufstellen des Schildes zu laufen.

Der betroffene Verkehrsteilnehmer hat einen Anspruch auf Überprüfung der Radwegebenutzungspflicht auch nach Eintritt der Bestandskraft.

Bei der Überprüfung nicht den technischen Empfehlungen entsprechender Radwege hat die Behörde zwischen den Gefahren durch die Anordnung der Radwegebenutzungspflicht und den Gefahren bei Fahrbahnbenutzung abzuwägen.

 
Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Rechtsstreits.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar.

Der Kläger darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vor der Vollstreckung in gleicher Höhe Sicherheit leistet.

 
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