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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 14 K 3814/08

Datum:
19.12.2008
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
14. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
14 K 3814/08
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2008:1219.14K3814.08.00
 
Schlagworte:
Vertrag, Kündigung, Grund, wichtiger Grund, außerordentlich, außerordentliche Kündigung, Gemeinwohl, Schienenpersonennahverkehr, Nahverkehr
Normen:
VwVfG § 54; VwVfG § 60; BGB § 314
Leitsätze:

Zum Begriff des wichtigen, zur außerordentlichen Kündigung berechtigenden Grundes bei einem öffentlich-rechtlichen Vertrag

 
Tenor:

Es wird festgestellt, dass der zwischen der Klägerin und der Beklagten abgeschlossene Verkehrsvertrag über die Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr vom 12. Juli 2004 nicht durch die außerordentlichen Kündigungen der Beklagten vom 12. Juni 2008, vom 3. Juli 1008 und 9. Juli 2008 beendet worden ist.

Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht die Klägerin vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

Die Berufung wird zugelassen.

 
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