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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 12 L 481/07

Datum:
30.07.2007
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
12. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
12 L 481/07
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2007:0730.12L481.07.00
 
Schlagworte:
gesetzesimmanenter Vorbehalt, Festsetzungsbescheid, Rückforderung, Aufrechnung, Versorgungsbezüge, Überzahlung, Billigkeitsgründe, Ruhensregelung, Bereicherungsrecht, Rückabwicklung, Erkundigungspflicht, Witwengeld, Billigkeitsentscheidung, Ratenzahlung, Ermessen, verschärfte Haftung, Kennen müssen
Normen:
BeamtVG § 69c Abs. 4, VwGO § 80 Abs. 5, VwGO § 123, BGB § 818 Abs. 4, BGB § 820 Abs. 1
Leitsätze:

1. Ob ein gesetzesimmanenter Vorbehalt mit Blick auf den Regelungsgehalt eines Versorgungsfeststellungsbescheides besteht, beurteilt sich nach objektiv-rechtlichen Maßstäben.

2. Ob es der Behörde im Einzelfall verwehrt ist, sich im Rahmen der Rückforderung auf den gesetzesimmanenten Vorbehalt zu berufen, ist im Rahmen der bereicherungsrechtlichen Rückabwicklung zu prüfen.

 
Tenor:

1. Der Antrag wird abgelehnt. Die Antragstellerin trägt die Kosten des Verfahrens.

2. Der Streitwert wird auf 3858,73 Euro festgesetzt.

 
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