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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 12 L 1139/07

Datum:
17.12.2007
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
12. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
12 L 1139/07
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2007:1217.12L1139.07.00
 
Schlagworte:
Beurteilung, Eignungsprognose, Leistung, Leistungsentwicklung, höherwertiges Amt, Qualifikationsvorsprung, Präsident, Vizepräsident, Direktor, Amtsgericht, Auswahlentscheidung, Statusamt
Normen:
GG Art. 33 Abs. 2, LBG NRW § 7 Abs. 1, LRiG NRW § 4 Abs. 1, § 123
Leitsätze:

Bei der Beförderung in das Amt eines Präsidenten des Amtsgerichts (R 4 BBesO) gilt weder der Satz, einem Vizepräsidenten eines Amtsgerichts (R 3 BBesG) könne mangels vorheriger Leitung eines Amtsgerichts das Amt nicht übertragen werden, noch der Satz, ein Amtsgerichtsdirektor (R 2 mit Amtszulage) müsse zunächst Vizepräsident eines Amtsgerichts gewesen sein. Maßgeblich sind vielmehr die Umstände des Einzelfalles.

 
Tenor:

1. Der Antrag wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten des Beigeladenen, die dieser selbst trägt.

2. Der Streitwert wird auf 2.500,- Euro festgesetzt.

 
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