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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 11 K 5882/99

Datum:
05.08.2002
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
11 Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
11 K 5882/99
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2002:0805.11K5882.99.00
 
Schlagworte:
Erstattung, Fahrgeldausfall, Verkehrsverbund
Normen:
SchwbG § 62 Abs. 3, SGB9 § 148 Abs. 3
Leitsätze:

Erstattung von Fahrgeldausfällen wegen unentgeltlicher Beförderung von Schwerbehinderten im Verkehrsverbund; zur Frage der Anrechenbarkeit von Fahrgeldanteilen, die an die DB abzuführen sind.

 
Tenor:

Die Beklagte wird unter entsprechender Abänderung des Bescheides vom 28. Juli 1995 und Aufhebung des Widerspruchsbescheides vom 26. Oktober 1999 verpflichtet, der Klägerin weitere Fahrgeldausfälle im Nahverkehr nach dem Schwerbehindertengesetz für das Jahr 1991 in Höhe von 43.882,63 DM (= 22.436,75 EUR) zu erstatten.

Die weitergehende Klage wird abgewiesen.

Die Klägerin und die Beklagte tragen die Kosten des Verfahrens je zur Hälfte.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar.

Die jeweilige Kostenschuldnerin darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht die jeweilige Kostengläubigerin vor der Vollstreckung in gleicher Höhe Sicherheit leistet.

 
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