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Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 17 K 1990/99

Datum:
30.05.2001
Gericht:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Spruchkörper:
17. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
17 K 1990/99
ECLI:
ECLI:DE:VGGE:2001:0530.17K1990.99.00
 
Schlagworte:
Pflegegeld, Schonbetrag, Kostenersatz,Vertrauenschutzpflegegeld, Besitzstandspflegegeld, Sozialhilfe
Normen:
§ 42 Abs. 1 VwGO, § 69 BSHG, § 88 BSHG, § 29 S. 2 BSHG, § 45 ff. SGB X, Art. 51 PflegeversicherungsG, SGB XI
Leitsätze:
Vertrauenschutzpflegegeld nach Art. 51 Pflegeversicherungsgesetz nur solange wie nicht Vermögen über den Schongrenzen zufließt.
 
Tenor:

Der Bescheid des Beklagten vom 25. Januar 1999 in der Gestalt des Widerspruchsbescheides des Landrates (früher: Oberkreisdirektors) des Kreises S. vom 22. März 1999 wird aufgehoben, soweit für den Zeitraum Oktober 1998 bis Januar 1999 der Betrag von 1.724,00 DM zurückgefordert wird.

Im übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Beteiligten tragen ihre außergerichtlichen Kosten selbst.

Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Kostenschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger zuvor in gleicher Höhe Sicherheit leistet.

 
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