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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 9 K 8064/24.A

Datum:
13.08.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
9. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
9 K 8064/24.A
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2026:0813.9K8064.24A.00
 
Schlagworte:
andwendbares Recht, Übergangsvorschrift, Auslegung, Iran, Verfolgung, Homosexualität, bestimmte soziale Gruppe
Normen:
AsylG § 87e; StatusVO Art 13; StatusVO Art 10 Abs 1 Satz 1 lit d
 
Tenor:

Die Beklagte wird unter Aufhebung des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 20. September 2024 (Az.: 9210591-439) verpflichtet, dem Kläger nach Art. 13 StatusVO die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen.

Die Kosten des gerichtskostenfreien Verfahrens trägt die Beklagte.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrags abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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