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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 41 L 371/26.A

Datum:
03.03.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
41. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
41 L 371/26.A
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2026:0303.41L371.26A.00
 
Schlagworte:
Statthafte Antragsart, Klage ohne aufschiebende Wirkung, Unzulässigkeitsentscheidung sofort vollziehbar, Entsprechende Anwendung der Wochenfrist, Korrekte Rechtsbehelfbelehrung in deutscher Sprache, Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand, Fehlende Kausalität des Hinderungsgrundes, Keine Überlegungs- und Beratungsfrist, Wiedereinsetzungsfrist, Kein Rechtsschutzbedürfnis
Normen:
VwGO § 80 Abs. 5; AsylG § 75 Abs. 1; AsylG § 71 Abs. 4 Hs. 1; AsylG § 36 Abs. 3 Satz 1; AsylG § 71 Abs. 5; VwGO § 60; VwGO § 58 Abs. 2; VwVfG § 23
Leitsätze:

Eine Klage gegen eine Unzulässigkeitsentscheidung nach § 29 Abs. 1 Nr. 5 Hs. 1 AsylG ) entfaltet auch dann keine aufschiebende Wirkung, wenn weder der Erstbescheid, noch die Entscheidung über den Asylfolgeantrag eine zu vollstreckende Abschiebungsandrohung enthalten. 

Auch in diesem Fall findet die Wochenfrist des § 36 Abs. 3 Satz 1 AsylG nach § 71 Abs. 4 Hs. 1 AsylG entsprechend Anwendung.

Da eine Abschiebung des Antragstellers mangels einer Abschiebungsandrohung unabhängig davon ausscheidet, ob die Kammer dem Eilantrag stattgibt, fehlt dem Antragsteller ein Rechtsschutzinteresse für die Durchführung eines Eilverfahrens.

 
Tenor:
 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66
 

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