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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 29 L 2474/26.A

Datum:
01.09.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
29. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
29 L 2474/26.A
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2026:0901.29L2474.26A.00
 
Schlagworte:
Antragstellung, Asylantrag, frühestmöglich, Inobhutnahme, triftiger Grund, Minderjährigkeit
Normen:
AsylG § 30, SGB VIII § 42a Abs 3 S 1, SGB VIII § 42f; VO (EU) 2024/1348 Art 39 Abs 4, VO (EU) 2024/1348 Art 42 Abs 1 S 1 Buchst h; VO (EU) 2024/1348 Art. 68 Abs 3
Leitsätze:

1. Zur Reichweite der Aufklärungspflichten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.2. Soweit in Fällen der angeordneten vorläufigen Inobhutnahme eine Ablehnung als offensichtlich unbegründet nach § 30 AsylG in Verbindung mit Art. 39 Abs. 4, Art. 42 Abs. 1 Satz 1 Buchst. h VO (EU) 2024/1348 droht, dürfte es in Fällen, in denen die Minderjährigkeit zweifelhaft ist, regelmäßig notwendig sein, dass das Jugendamt einen Asylantrag für die in Obhut genommene Person stellt, sofern anzunehmen ist, dass um internationalen Schutz nachgesucht werden soll.

 
Tenor:
 
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