Seite drucken Seite drucken   Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

Verwaltungsgericht Düsseldorf, 18 K 4732/24

Datum:
01.07.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
18 K 4732/24
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2026:0701.18K4732.24.00
 
Schlagworte:
Sicherheitsüberprüfung; SÜ3; Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen nach § 20 SÜG NRW; Zweifel an der Zuverlässigkeit der betroffenen Person; sicherheitsempfindliche Tätigkeit in der Verfassungsschutzabteilung (Nachrichtendienst) des Innenministeriums; Verstoß gegen mündliche dienstliche Absprache; absprachewidrige Mitnahme des privaten Mobiltelefons anstelle eines neuen, "blanken" Handys auf eine Privatreise nach Jordanien; Gefahr nachrichtendienstlicher Spähmaßnahmen; Spysoftware PEGASUS; Einschätzungsprärogative bzw. fachlicher Beurteilungsspielraum des Geheimschutzbeauftragten
Normen:
SÜG NRW § 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1; SÜG NRW § 20
Leitsätze:

Sicherheitsüberprüfung  mit Sicherheitsermittlungen nach § 20 SÜG NRW

Zweifel an der Zuverlässigkeit der sicherheitsüberprüften Person wegen Verstoßes gegen eine mündliche dienstliche Vereinbarung

Verstöße gegen dienstliche Anweisungen oder Vereinbarungen können Zweifel an der Zuverlässigkeit der betroffenen Person begründen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Anweisung oder Vereinbarung der Sicherheit der betroffenen Person oder derjenigen der Verfassungsschutzbehörde dient. Insoweit kann auch ein Verstoß gegen eine (nur) mündliche dienstliche Vereinbarung Zweifel an der Zuverlässigkeit der Person begründen, wenn aufgrund der Verbindlichkeit der mündlichen Zusage des Betroffenen für den vertrauenden Dienstherrn einerlei Anlass bestand, darüberhinausgehende Maßnahmen zu ergreifen und eine weitergehende Verbindlichkeit dieser Zusage einzufordern. (hier bejaht)

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens trägt die Klägerin.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 Prozent des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211
 

Seite drucken Seite drucken Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

logo_justiz-nrw-online_rechtsprechungsdatenbank