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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 18 L 3228/25

Datum:
14.11.2025
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
18 L 3228/25
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2025:1114.18L3228.25.00
 
Schlagworte:
Religionsunterricht, Teilnahme, Anspruch, konfessionslos, konfessionsgebunden, Konfession, Konfessionszugehörigkeit, Religionsgemeinschaft, Kirche, Taufe, Praktische Philosophie, Evangelischer Religionsunterricht, Wechselwunsch, Fachwechsel, Lehrerwechselwunsch, Bekenntnis, Glaubensüberzeugung, Selbstverständnis
Normen:
GG Art. 7 Abs. 2, Abs. 3, Art. 4 Abs. 1, Abs. 2; LVerf NRW Art. 4 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1, Abs. 4; SchulG NRW § 31 Abs. 1, Abs. 6; VwGO § 123 Abs. 1 Satz 2, Abs. 3
Leitsätze:

1. Weder das Grundgesetz, noch die Landesverfassung oder das Schulgesetz Nordrhein-Westfalen vermitteln einem konfessionslosen Schüler einen unmittelbaren Anspruch auf Teilnahme am Religionsunterricht, zu dessen Teilnahme - aufgrund der nach Konfessionen getrennten Durchführung des Religionsunterrichts - zunächst (ausschließlich) Schüler der jeweiligen Konfession berechtigt und verpflichtet sind.

2. Eine darüberhinausgehende Zulassung eines konfessionslosen Schülers obliegt der Entscheidung der jeweiligen Religionsgemeinschaft bzw. nach nordrhein-westfälischer Rechtslage in der Regel der Religionslehrkraft - hier verneint -.

 
Tenor:
 
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