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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 29 L 1079/21

Datum:
21.05.2021
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
29. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
29 L 1079/21
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2021:0521.29L1079.21.00
 
Schlagworte:
Corona, Ausschluss von der schulischen Nutzung, Ersatzschule, Privatschule, Beleihung
Normen:
§ 1 Abs. 2a Satz 2 CoronaBetrVO; § 1 Abs. 3 Satz 6 CoronaBetrVO
Leitsätze:

1. Ersatzschulen im Sinne des SchulG NRW können nur hoheitliche Maßnahmen treffen, soweit ihnen entsprechende Befugnisse durch Beleihung, das heißt durch oder aufgrund eines formellen Gesetzes, wirksam eingeräumt worden sind.2. § 1 Abs. 2a Satz 2 und § 1 Abs. 3 Satz 6 i.V.m. Abs. 1 Satz 1 CoronaBetrVO stellen keine tauglichen Ermächtigungsgrundlagen für den Ausschluss einer Schülerin von der schulischen Nutzung durch die Schulleiterin einer Ersatzschule dar. Der Schulleiterin sind durch diese Vorschriften nicht wirksam hoheitliche Befugnisse eingeräumt worden.

 
Tenor:

Die aufschiebende Wirkung der Klage der Antragstellerin gegen die Bescheide der Schulleiterin der C.             N.            N1.               vom 12. Mai 2021 (29 K 3523/21) wird angeordnet.

Der Antragsgegner trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auf 5.000,- Euro festgesetzt.

 
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