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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 22 M 105/21

Datum:
11.10.2021
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
22. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
22 M 105/21
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2021:1011.22M105.21.00
 
Schlagworte:
Vollstreckung, Geldforderung, Erledigung, Kostentragung, Heilung, Zugangsvoraussetzung
Normen:
§170 VwGO; § 156 VwGO; § 161 Abs. 2 VwGO
Leitsätze:

1. Zur Vermeidung einer Kostenlast im Verfahren nach § 170 VwGO entsprechend § 156 VwGO obliegt es dem Vollstreckungsgläubiger (ungeachtet der Wartezeit nach § 173 Satz 1 VwGO i. V. m. § 798 ZPO), dem Vollstreckungsschuldner zunächst eine angemessene Frist zur Begleichung der Forderung von regelmäßig 1 Monat zu setzen.2. Eine verfrühte Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes nach § 170 VwGO ist nicht "heilbar", da es sich um eine echte Zugangsvoraussetzung handelt.

 
Tenor:

Der Vollstreckungsgläubiger trägt die Kosten des in der Hauptsache erledigten Verfahrens.

 
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