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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 6 L 295/20

Datum:
06.05.2020
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
6. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
6 L 295/20
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2020:0506.6L295.20.00
 
Nachinstanz:
Oberverwaltungsgericht NRW, nnb.
Schlagworte:
Inlandsungültigkeit; EU-Führerschein; offensichtlicher Verstoß; Wohnsitzerfordernis; Anerkennungsgrundsatz; Ersatzausweisdokument; Umtausch;
Normen:
§ 28 Abs. 1 Satz 1 FeV, § 28 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FeV; § 28 Abs. 4 Satz 2 FeV, Art. 3 Abs. 1 EGRL 126/2006; Art. 7 Abs. 1 Buchstabe a) EGRL
Leitsätze:

Ein EU-Führerschein berechtigt analog § 28 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FeV nicht zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland, wenn er mangels erneuter Überprüfung der Fahreignung auf einer Fahrerlaubnis beruht, die unter offensichtlichem Verstoß gegen das Wohnsitzerfordernis erteilt wurde.

 
Tenor:

Der Antrag wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auf 2.500 Euro festgesetzt.

 
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