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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 14 L 338/20

Datum:
22.04.2020
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
14. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
14 L 338/20
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2020:0422.14L338.20.00
 
Nachinstanz:
Oberverwaltungsgericht NRW, 16 B 627/20
Schlagworte:
Cannabis, medizinisch-psychologisches Gutachten, Vorlagefrist, Trennungsgebot, Abstinenz
Normen:
§ 3 Abs. 1 Satz 1 StVG, § 46 Abs. 1 FeV; § 11 Abs. 6 FeV, § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV
Leitsätze:

Bei einem Cannabiskonsumenten, der erstmalig gegen das Trennungsgebot verstoßen hat, soll ein Gutachten lediglich klären, ob er auch künftig gegen das Trennungsgebot verstößt, so dass es auf die Frage einer Cannabisabstinenz nicht zwingend ankommt. Daher muß die Behörde den Abschluß eines Drogenabstinenzprogramms nicht abwarten.

 
Tenor:

Der Antrag wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.

 
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