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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 12 L 3326/19.A

Datum:
14.02.2020
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
12. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
12 L 3326/19.A
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2020:0214.12L3326.19A.00
 
Schlagworte:
Abschiebungsandrohung, Abschiebung nach Italien, Vulnerable, Bestandskraft, Wiederaufgreifen des Verfahrens, fehlerfreie Ermessensausübung, BVerfG vom 10.10.2019 - 2 BvR 721/19.
Normen:
§ 123 VwGO, § 51 Abs. 1 VwVfG; § 51 Abs. 5 VwVfG; § 48 VwVfG
Leitsätze:

Antrag auf Wiederaufgreifen des Verfahrens und Abänderung eines Dublin-Bescheides

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Der Antragsgegnerin wird im Wege der einstweiligen Anordnung aufgegeben, der für die Antragsteller zuständigen Ausländerbehörde mitzuteilen, dass eine Abschiebung der Antragsteller nach Italien aufgrund der Abschiebungsandrohungen in den Bescheiden des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 18. Juni 2019 vorläufig nicht durchgeführt werden darf.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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