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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 27 L 5743/17

Datum:
31.01.2018
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
27. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
27 L 5743/17
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2018:0131.27L5743.17.00
 
Schlagworte:
isolierte Abschiebungsandrohung, bestandskräftige Verlustfeststellung, erneute Einreise, Freizügigkeitsgesetz, Anwendbarkeit des AufenthG, Drogenabhängigkeit, Reiseunfähigkeit
Normen:
§§ 2, 6, 7, 11 FreizügG/EU; §§ 50, 58, 59, 60, 60a, 62 AufenthG; Art. 6 GG; Art. 8 EMRK
Leitsätze:

Die Abschiebungsandrohung findet ihre rechtliche Grundlage in § 11 Abs. 2 FreizügG/EU i.V.m. §§ 50 Abs. 1, 58, 59 AufenthG, sofern ein Unionsbürger ungeachtet des Einreise- und Aufenthaltsverbots des § 7 Abs. 2 S. 1 FreizügigG/EU aufgrund einer bestandskräftigen Verlustfeststellung gemäß § 6 Abs. 1 FreizügG/EU erneut (unerlaubt) in das Bundesgebiet eingereist ist und abgeschoben werden soll.

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Der Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.

 
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